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 Alex Candis

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Alex Candis
Klasse 6
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Anzahl der Beiträge : 10
Anmeldedatum : 31.07.13

BeitragThema: Alex Candis   Mi Jul 31, 2013 6:58 am

Name:
Alex Candis… So wie Candys. Nur eben mit i.

Alter:
Junge sechzehn Jahre. Vielleicht nicht viel in Betrachtung des gesamten Alterungsprozesses, aber doch immer noch genug um bereits der Resignation in Anbetracht des stetigen Verfalles unserer Welt - und zwar in einer Vielzahl von Aspekten - zu verfallen.

Familie:
* Peter Candis; 43 Jahre; Muggel
* Anastasia Candis; 38 Jahre; Muggel
* Drake Candis; 18 Jahre; Zauberer

Haus:
Hufflepuff

Klasse:
6. Klasse

Körper/Statur/Aussehen:
Tja, wo fängt man am besten an das Aussehen von jemandem zu beschreiben, der von sich selbst sagt, dass er darauf stehe so auszusehen als sei er tot… Am besten vermutlich bei dem, was einem an ihm als allererstes ins Auge fallen würde, träfe man auf ihn. Und in Alex Fall ist das mit recht großer Wahrscheinlichkeit ihr Haar. Ihr Haar, das ihr etwa bis zur Schulter reicht und zunächst schon einmal auffallend fransig geschnitten ist. Ihre Haarfarbe möchte man am liebsten gar nicht beschreiben, weil man immerzu mit der Gefahr rechnen muss, schon längst hinfällige und nicht mehr aktuelle Informationen weiterzugeben. Mal Schwarz mit einem schillernden Blaustich und ein anderes Mal wieder ihre unangefochtene Lieblingsfarbe: Pink. Oder auch diverse andere Kombinationen, welche sich aus diesen drei Farben zusammenstellen lassen. Nächst auffälligstes Merkmal ist vermutlich ihre Statur. Allerdings weniger Auffällig im Sinne von aus der Masse hervor stechend, denn vielmehr auffallend anders Schrägstrich unnormal. Mit ihrem neunzehnten Geburtstag hatte dann auch Alex langsam akzeptiert - oder vielmehr langsam akzeptieren müssen - dass sie wohl nicht mehr wachsen würde. Ein Meter Fünfundsechzig sind ja nun wahrlich nicht groß. Wenngleich es jedoch manchmal recht unpraktisch ist so klein zu sein, weil man immerzu übersehen oder in Schlangen generell nur auf die Umsicht der Mitbürger hoffen kann oder andernfalls permanent zurückgedrängt wird. Doch Alex hat sich mit der Zeit daran gewöhnt und Zierlichkeit als Attribut zudem für sich als äußerst ästhetisch entdeckt…. Von dem Vorteil in öffentlichen Verkehrsmitteln immer zum vergünstigten Kinderpreis fahren zu können einmal abgesehen… Denn dadurch, dass sie sehr dünn ist, wirkt sie oftmals tatsächlich noch ein wenig kindlich. Aber auch das entspricht ihrer Definition von hübsch. Zwar lässt sie sich auch manches Mal mit Frauen ein, aber auch diese entsprechen stets dem äußerlich weniger weiblichen Schema. Das bedeutet nicht, dass sie nun zu einem geschlechtlosen Wesen geworden ist, denn Alex steht durchaus zu ihrer Weiblichkeit, doch nicht immer war sie auch gerne eine Frau. Ihre Haut ist recht blass. Zum einen, weil sie schon von Natur aus eher der blasse Typ war, der Unmengen an Sonnencreme verbrauchte um lebendig durch den Sommer zu kommen und zum anderen, weil sie sich schon seit Jahren kaum mehr vor die Tür wagte, wenn es nicht wirklich dringend notwendig ist. Alex Ausflüge vor die Haustür beschränken sich bisweilen auf die Unterrichtsfächer, welche nur dort abgehalten werden können. Wenn sie privat ausgeht, dann ausschließlich nachts. Das hat auch gar nichts damit zu tun, dass die exzessiv ihre Blässe bewahren würde wollen, sondern hat schlicht den simplen Grund zur Ursache, dass sie sich wohler fühlt wenn es dunkel ist und die Leute dort draußen einen nicht mehr so gut erkennen, geschweige denn mustern können. Selbst wenn sie joggen geht sieht man sie immer erst ab frühestens einundzwanzig Uhr laufen. Natürlich weiß das Mädchen, dass dies unter Umständen gefährlich für sie sein könnte, allein schon wegen den vielen Wesen die sich dort herum treiben. Hinzu kommt nun noch die immer größer werdende Gefahr, welche von Lord Voldemort ausgeht. Doch bisweilen wird diese Gefahr von dem Ministerium noch mit dezenter Gleichgültigkeit abgetan, also macht sich auch Alex nie wirklich Gedanken darüber. Wobei sie sich ohnehin kaum Gedanken um ihr Leben macht. Wenn es enden soll, dann soll es eben enden. Nur selbst beenden könnte sie es nicht so einfach, das hat sie inzwischen schon mehr als einmal feststellen müssen. Möglicherweise zum Glück, möglicherweise auch nicht. Wer weiß das schon so genau. Die Katzenartigen, braunen Augen, welche permanent stark überschminkt sind, werden es zumindest nicht verraten. Vielleicht weil sie selbst keine Antwort darauf haben. Ebenso wenig wie ihre vollen Lippen, auf welche Alex sehr stolz ist und welche sie immer mit Lipgloss noch mehr unterstreicht. Zuviel kennt das junge Mädchen scheinbar nicht. Zumindest nicht wenn es um Make-up oder Accessoires geht. Viele Armbänder und viele Ketten, in durch geknallten bunten Farben oder auch einfach nur in schwarz. So sieht und kennt man sie, wenn man sie denn sieht und kennt. Ihr Kleidungsstil ist nicht leicht zu beschreiben. Mal auffallend bunt, mal weniger bunt, mal aufgeweckte Streifen und Punkte, mal schlicht und einfarbig. Nie jedoch zu elegant oder weiblich… Insgesamt zieren fünf Piercings ihren Körper. Aber fünf sind nicht genug!

Charakter:
Alex Charakter hat sich durch allerlei Erfahrungen ziemlich geprägt. Es gab nicht das eine, einschneidende Erlebnis, welches mit einem Mal alles veränderte. Bei Alex kam alles schleichend, Stück für Stück und jedes Stück ein Stückchen mehr. So weit Alex denken konnte, war sie schon immer mehr der einzelgängerische Typ gewesen, der eine geradezu phobische Angst vor größeren Menschenmassen hegte. Wobei sich diese erst mit der Zeit immer weiter ausprägte. Ebenso ihre Andersartigkeit, die bei Alex zuteil schon zwanghafte Formen annimmt. Wenn sie etwas sagt oder tut, dann hat das oftmals keinen großen Sinn, wirkt zumeist recht willkürlich und zusammenhanglos. Das bedeutet jedoch nicht, dass es in ihrem Geiste ebenso aussieht. Alex hat durchaus ihre eigenen Ansichten von Moral und Gesellschaft. Allerdings wechseln diese Phasen von Sinnfreiheit und oft sinnlosem Nachdenken über diverse Probleme bei der einen Meter fünfundsechzig großen, wankelmütigen Persönlichkeit oft sehr schnell und scheinbar wahllos. Im Grunde jedoch ist sie eine sehr nette und freundliche Person, wenn man sie erst einmal richtig kennen lernt. Sich selbst hält sie für weitestgehend objektiv und recht aufgeschlossen. Dennoch findet sie es zuweilen sehr amüsant, wenn andere Leute sich daran versuchen sie zu definieren oder sich ihren haltlosen Vorurteilen hingeben. Warum auch nicht, denn solange die Dummheit der anderen nicht zu ihrem eigenen Problem wird, soll es ihr recht gleich sein wie es denn nun um deren (Bildungs-)Stand geht. Wobei der Bildungsstand hier nicht als der am nächsten liegende schulische- oder akademische Bildungsstand zu verstehen ist. Denn es gibt weiß Gott auch noch andere Qualitäten als logisches Denken und ein Händchen für Zahlen. Wenn es etwas gibt, ohne das die Neunzehnjährige absolut nicht kann, dann ist das Kaffee! Ohne Kaffee am Morgen, Mittag und am Abend und am besten noch alle anderen Tageszeiten dazwischen geht bei Alex gar nichts! Möglicherweise liegt es auch daran, dass sie kaum schlafen kann. Oft bleibt sie so lange wach, bis sie einfach nach ein paar Tagen vor Müdigkeit in sich zusammen klappt. Und wenn sie dann einmal schläft, dann redet sie meist wirres Zeug vor sich hin. Auf manche Leute wirkt das erschreckend, andere kennen sie und haben sich inzwischen daran gewöhnt. Wobei das nicht allzu viele Leute sind. Vielleicht ist Alex auch einfach zu faul um eine normales soziales Leben zu führen oder eine Million Freunde zu machen. Sie ist zufrieden mit ein zwei guten Freunden, von denen sie dafür weiß, dass sie sie im Stich lassen würden. Denn diese Gewissheit brauch die Sechzehnjährige, sonst würde sie verrückt werden. Als sie noch ein paar Jährchen jünger war, hatte sie selbst manches mal diese Art von Nutzensfreundschaft geführt. Schön und schön gesellt sich gern‘ um noch mehr schöne Menschen anzuziehen und die anderen neidisch zu machen… Nachts wurde sie dann gequält von schrecklichen Sorgen und Gedanken, weil sie wieder einmal über unzählige, möglicherweise auch unzuverlässige, vielleicht aber auch eben wahre Ecken erfahren hatte, dass einer dieser so genannten Freunde wieder einmal irgendwelche Geschichten über das Mädchen ausgeplaudert hatte. Manche vertraulich, andere auch schlicht unwahr, nur um selbst bei jemandem besser dazustehen, der eventuell ein Auge auf Alex geworfen hatte. Seit diesen Zeiten sieht man sie eigentlich so gut wie nie Lächeln. Tatsächlich schmerzen ihr inzwischen sogar recht früh die Gesichtsmuskeln, versucht sie es dann doch einmal und gerade herzhaftes Lachen kostet eine Menge Anstrengung, die sich jedoch, wie das bei herzhaftem Lachen nun einmal der Fall ist, nur schwer vermeiden oder ‘zurückhalten lassen. Meistens ist sie in ihrer eigenen psychotischen Gedankenwelt gefangen. Das soll nicht heißen dass sie verrückt ist, ihr Leben und ihr Dasein spielen sich nur eben mehr intern ab als extern. Alex leidet unter Depressionen. Manchmal mehr und manchmal auch weniger. Wenn es jedoch wieder etwas schlimmer ist, kann sie auch sehr selbstzerstörerisch werden. Ein Versuch dem mit einem hübschen Candyflip entgegenzuwirken ging damals fatal in die Hose!… Aber zu diesem Zeitpunkt hatte Alex eben noch nicht gewusst, dass der hübsche Drogenmix eben auch ihre depressiven Gefühle und Emotionen verstärken konnte… aber sie lebt noch und hat aus diesem einmaligen Erlebnis gelernt. Sie neigt dazu einige Leute schnell von sich zu stoßen, wenn sie sich nicht auf Anhieb mit ihnen versteht oder bereits länger kennt. Doch auch zu sehr guten Freunden kann sie in der entsprechend miesen Stimmung ausgesprochen biestig werden, was sie jedoch im nachhinein meistens bereut und durch unscheinbare Gesten versucht wieder gut zu machen um dadurch ihr Gewissen zu erleichtern. Wenn man sie nicht ordentlich beschäftigt oder immer wieder mit neuen Dingen überrascht, wird den hundertfünfundsechzig Zentimetern Energie nur allzu schnell langweilig, was dazu führt das viele den Umgang mit ihr als äußerst anstrengend empfinden. Natürlich zielen ihr Aussehen und Verhalten unter anderem auch darauf ab, Aufmerksamkeit zu erregen, doch paradoxerweise drängt sie sich wirklich absolut niemals in den Mittelpunkt und kann auch solche Leute die es tun herzlich wenig ausstehen. Im Grunde ist sie wie ein angefangenes Buch mit lauter Eigenheiten, Gegensätzen und Widersprüchen. Doch gerade das ist es, was sie zu dem macht was sie ist: nämlich durch und durch sie selbst.

Hobbys:
- Fotografieren
- Rezepte sammeln
- Basteln/Nähen/Stricken/…

Besonderheiten:
- Angst vor großen Massen
- Kaffee süchtig
- Lichtscheu
- Drinnie

Vorlieben:
Vorlieben hat Alex viele und eine ist seltsamer als die andere. So sagt sie selbst zum Beispiel, sie stehe auf Sexspielzeuge mit Klingen. Ein wenig gewöhnlicher hingegen ist dann jedoch wieder ihr Lebenselexir, der Kaffee. Ebenso trinkt sie gerne Vodka, allein schon weil er aus ihrer Heimat stammt. Sie ist allerdings gewiss keine Alkoholikerin! Und auch Leute die ständig nach Alkohol riechen kann sie nicht leiden. Alex verbringt ihre Zeit gerne und vorwiegend alleine. Nur selten verspürt sie das Bedürfnis nach Geselligkeit und lehnt diese sogar bisweilen hin und wieder geradewegs ab. Ihr eigenes Blut findet sie faszinierend, bei dem anderer jedoch würde sie wohl vermutlich eher Ekel verspüren. Außerdem steht Alex total auf Kätzchen! Egal ob nun lebende oder solche Ausgeburten der Spielzeugindustrie. Scharfe Objekte und Handfeuerwaffen üben eine gewisse Faszination auf die Sechzehnjährige aus, die dabei weder einen Waffenschein besitzt, noch sich auch nur mal für Paintball begeistern ließ. Wie bereits schon einmal erwähnt hat sie ein Faible für die Farbe Pink und pinkes Haar findet sie besonders toll. Blaue Rosen kann sie nie genug bekommen und findet sich niemand, der ihr eine solche Rose schenken möchte, dann kauft sie sich eben selbst eine! Ihr Zimmer steht voll davon. Manche aus pflegeleichtem Kunststoff, manche echt von dem Floristikgeschäft nebenan. Lange Nägel sind ein Muss und bricht einmal einer, kommt das einer kleinen Katastrophe gleich, schließlich dauert es ja so unendlich lange bis die hübschen Fingerzierer wieder auf die selbe Länge nachwachsen und reißt auch nur einer, so muss man dennoch gleich alle schneiden, will man nicht dass die eigenen Hände recht seltsam aussehen. Auch bei dem Lackieren ihrer Nägel lässt sich Alex immer wieder etwas Neues einfallen. In dieser Hinsicht zumindest scheint ihre Kreativität beinahe unerschöpflich. Ebenso wie bei dem Fotografieren und anordnen sowie in Szene setzen der Objekte. Zudem zeichnet das junge Mädchen leidenschaftlich gerne. Beinahe ebenso gerne wie sie sich in diverse Achterbahnen setzt. Hauptsache schnall muss es sein! In dieser Hinsicht ist Alex ein richtiger Freizeitpark Junkie. Eine weitere merkwürdige Angewohnheit ist das Putzen. Alex wischt leidenschaftlich gerne den Boden, weil es danach immer so toll nach dem Putzmittel riecht. Babys findet sie unheimlich süß, könnte sich allerdings nicht vorstellen selbst eines zu haben. Sie mag es kalt zu sein, wobei das eigentlich schon mehr eine Art Gewohnheitsding ist. Nach dem Aufstehen liest sie sich immer erst einmal die morning Cartoons durch, was inzwischen schon fast so was wie ein Ritual darstellt. Ebenso wie das anschließende in die Küche tappen und die Kaffeemaschine anschmeißen. Sie scheut zwar die großen Massen, nette Menschen mit guten Manieren sind ihr dafür aber umso lieber. Im Herzen ist sie noch ein Kind und das lebt sie auch gerne aus. Immerzu aufgedreht, umherhüpfend und ab und an auch einmal abgedreht. In den kalten Winternächten hat sie gerne jemanden bei sich, was leider jedoch viel zu selten der Fall ist und so bleibt es eben doch oft nur beim Sehnen. Glitter und Lipgloss braucht sie um sich aufzuheitern und auf gute Horrorfilme steht sie genauso wie auf schlechte Talkshows. Schnitte oder sonstige Verletzungen findet sie anziehend, denn es zeugt von Schmerz, Unzufriedenheit und zumeist ungewollter Erfahrung.

Abneigungen:
Die Liste der Dinge, die Alex nicht leiden kann ist mindestens ebenso lang wie die Liste der Dinge, die sie gerne mag - wenn nicht ‘gar noch länger. Lügner, Huren, Schlampen, Nach-/Mitläufer, Tratschtanten, Politiker, Leute die sie wie eine Puppe oder ein Stück Dreck einfach benutzt und anschließend weggeworfen haben, Leute die keine Ahnung haben und der festen Überzeugung sind, alle Leute die selbstverletzendes Verhalten aufzeigen, täten dies nur aus Durst nach Aufmerksamkeit, Leute die zu sehr versuchen sich dieser Gesellschaft anzupassen, Leute die zuviel reden oder immer glücklich sind (ist das überhaupt möglich?!?), exzessiv gläubige Menschen, die dir ihre Religion direkt ins Gesicht schmettern, kleine Mädchen und Jungen die ihre Wände mit Postern von Berühmtheiten zukleistern, nur weil diese möglicherweise in einem Magazin gut aussehen, MTV Boybands, arrogante Leute die denken sie wären besser als alle anderen, oberflächliche Leute und eigentlich im Grunde generell die meisten Menschen, sie alle haben etwas gemeinsam: sie stehen allesamt auf Alex‘s Abschussliste! Doch es gibt auch noch andere Dinge und Umstände außer Personen und Menschen, die ihr wenig Freude bereiten. So zum Beispiel wie bereits erwähnt überfüllte Plätze, die bei ihr regelrechte Panikattacken auslösen oder auch (extreme) Körperbehaarung… außer natürlich auf dem Kopf, da gehören sie ja auch hin. Eigentlich lässt sich allgemein hin sagen, dass sie eine Abneigung gegen alles Normale hat. Trockenes Blut kann sie auch nicht ausstehen. Das stinkt und hat die hübsch rot glänzende Farbe für ein hässliches, mattes Braun aufgegeben. Alex ist eher der spontane Typ der handelt wie es ihm gerade in den Sinn kommt und kann daher auch langes Vorbereiten oder Vorbereiten im Allgemeinen nicht ausstehen. Ebenso wie Unordnung. Doch selbst hier geht sie stets willkürlich vor. Sonnige Plätze und Orte sind ihr ein Graus, warum dürfte bereits Erwähnung gefunden haben. Wenn es etwas gibt, das sie schlimmer noch als verachtenswürdig erachtet, dann ist das Tierquälerei in allen ihren Formen. Ob nun legal in irgendwelchen Labors oder illegal in diversen Ställen, bei Wilderungen oder zum drehen privater Spaßfilmchen… solche Leute sollte man allesamt auf die selbe grausame Art und Weise langsam zu Tode foltern! Was Alex ebenfalls nicht leiden kann ist bewusste Zweigesichtigkeit. Oder mit anderen Worten: Leute die sich in verschiedenem Umfeld bewusst anders Verhalten nur um zu gefallen oder andere zum narren zu halten. Da Alex immerzu Kaffee braucht, ist es natürlich immer wieder schrecklich, wenn ihr Kaffe schlecht wird und gerade kein anderer in Reichweite. Ja, das wäre wahrlich ein Horrorszenario!

Stärken:
- drängt sich nicht in den Mittelpunkt
- hat ihre eigene Meinung
- kreativ
- hat ein Gespür für ästhetische Kompositionen
- kann auch mal drei Tage infolge durcharbeiten ohne zu schlafen
- hilfsbereit

Schwächen:
- ist ziemlich schüchtern und zurückgezogen
- hat Angst vor großen Massen
- wünscht sich oft, dass sie nicht da wäre
- verletzt sich manchmal selbst
- findet alles scheiße aber handelt nie
- lässt sich leicht ausnutzen

Bio:
Alex Candis wurde am 12.12.1990 in einem Kleinstädtischen Krankenhaus im kalten Russland geboren. Vater und Mutter Candis waren ein frisch verheiratetes Paar und das zweite Kind, eine Tochter, machte das junge Familienglück perfekt. Vater und Mutter, Sohn und Tochter. Zusammen in einem hübschen kleinen Häuschen draußen auf dem Land, wo die Natur noch weitgehend unberührt ist und die Medien noch keinen so weiten Einfluss auf das Konsumverhalten und die Wertevorstellungen der Menschen nehmen konnte. In dieser scheinbaren Idylle verbrachte die Vierköpfige Familienorganisation drei volle Jahre. Mit Hochs und Tiefs, stressigen und freudigen Zeiten. Vor allem aber für den zwei Jahre älteren Derek waren diese drei Jahre wohl mehr eine schwere frustrierende zeit, musste er doch das erste Mal in seinem leben die Aufmerksamkeit und Sorge von Mutter und Vater mit jemandem teilen. Natürlich war der Junge zuvor von den Eltern Candis darauf vorbereitet worden, dass sich mit dem Schwesterchen, auf welches sich der kleine Derek zuvor gefreut hatte, einiges ändern würde. Aber wirklich vorstellen hatte dieser sich darunter damals natürlich nicht viel können. Mit Sicherheit wird sich Derek selbst heute nicht mehr daran erinnern können, doch Vater und Mutter Candis erzählen oft, der Junge habe damals aus nicht sicher definierbaren Gründen - wobei die beiden annehmen Eifersucht sei die treibende Kraft hierbei gewesen - die kleine Alex einmal an einen Stuhl gefesselt habe und sie ein anderes Mal auf dem Bett der Eltern habe balancieren lassen, woraufhin Alex, die zu diesem Zeitpunkt gerade erst das Laufen lernte, natürlich fiel und natürlich genau auf den Kopf…. Daraufhin folgte dann der zweite Krankenhausbesuch ihres zweijährigen Lebens. Diagnose: Gehirnerschütterung. Wer nun einwerfen möchte, dass dieser Unfall womöglich bleibende Schäden hinterlassen haben könnte, der möge bitte schweigen und diesen wirklich unheimlich komischen Gedanken für sich behalten. Es lief alles gut, Alex wurde wieder gesund und auch Derek schien sich nun mit der veränderten Situation arrangiert zu haben. Die Kinder wurden von Geburt auf zweisprachig erzogen, da ihr Vater aus England kam und die Familie auch nach Ablauf dieser drei ersten Lebensjahre von Alex dorthin zurückzog. Ihr Großvater war gestorben und hatte Vater Candis ein kleines Anwesen im Herzen Londons vermacht. Für die dreijährige war diese kulturelle Umstellung kaum ein Problem, aber so ist das wohl generell mit kleinen Kindern. In dieser Zeit spielten Derek und Alex noch viel und gerne zusammen. Egal ob nun mit Autos, Barbies oder Kuscheltieren. Man konnte meinen die beiden waren ein Herz und eine Seele. Als die Kinder jedoch älter wurden und Alex schließlich in die Grundschule eingeschult wurde, änderte sich das schlagartig. Beide gingen ihren eigenen Interessen nach, trafen sich nur noch mit den eigenen Freunden. Alex war schon damals nicht unheimlich gesellig, aber dennoch trieb sie sich nur selten zuhause rum, weil der große Garten der besten Freundin und Nachbarin oder das hauseigene Labyrinth der liebsten Schulkameradin doch einfach interessanter waren als das traute Heim. Eigentlich also eine recht gewöhnliche Kindheit, möchte man meinen. Und so war es im Grunde auch. Ausgenommen vielleicht die Tatsache, dass Alex sich bereits damals vielmehr und viel lieber mit den männlichen Protagonisten der damaligen Kindermedienwelt identifizieren konnte, als mit den typischen weiblichen Rollen. Auch wenn die Familie nie Haustiere geduldet hatte, setzte sich Alex doch schon früh für diese armen Kreaturen ohne jegliches Mitspracherecht ein und zusammen mit einigen Freunden wurden Spenden und Unterschriften gesammelt, Dinge produziert und verkauft und Informationen über die Misshandlung von Tieren unter dem Volk verteilt. Weniger Engagement zeigte das Mädchen hingegen in der Schule, wobei ihre Noten beinahe immer recht gut waren ohne das sie sich dafür besonders anzustrengen brauchte… außer vielleicht in der Mathematik, ihrem kleinen Sorgenkind. Auch als sie mit elf Jahren ihren Brief für Hogwarts erhielt, machte sie sich gut und kam auch gut mit allem zurecht. Auch für die beiden Muggeleltern war es kein Problem dass die Tochter eine Hexe war, denn den Shock hatten sie bereits zwei Jahre zuvor durchlitten, als Drake den selben Brief erhalten hatte. Die Sorgen jedoch nahmen zu als sie schließlich älter wurde. Mit etwa vierzehn Jahren kam sie das erste Mal mit den fragewürdigen Werten von Schönheit in Berührung. Sie selbst war zwar akzeptiert, weil sie schon immer schlank und hübsch gewesen war, doch einige ihrer Freunde - darunter auch ihre damalige beste Freundin - hingegen weniger. Und was tat die damals ja noch so unerfahrene Alex? Sie verleumdete ihre Freunde in der Öffentlichkeit einfach. Ein Verhalten für welches sie sich heute verurteilen würde… was sie auch tatsächlich hin und wieder noch immer tut. Statt dessen suchte sie sich eine Freundin, speziell nur für Partys oder andere coole Dinge, deren einzige Qualifikation es war, hübsch zu sein. Und diese Freundin fand Alex schließlich in Ann. Blond, grüne Augen, schlank,… kurzum: einfach perfekt! Mit Ann konnte man gut feiern, Quatsch machen… es hat nie wirklich gepasst aber man bog es eben so hin, dass es nach außen makellos wirkte. So makellos, das Alex zeitweise selbst glaubte, sie würde Ann wirklich lieben. Doch mehr als zu einem Kuss ist es nie gekommen und auch diese fanden immer nur dort statt, wo andere sie sehen konnten. In Alex Augen wurde Ann immer toller… irgendwie war Ann doch immer dünner als sie oder? Und ihre grünen Augen waren bestimmt auch viel reizvoller als die eigenen, langweilig braunen… Diese und andere Zweifel waren es, welche Alex immer depressiver machten und ihr schleichend ein immer gestörteres Selbstbild schufen. Tatsächlich flogen jedoch die meisten Typen zumindest irgendwie auf Alex, was Ann wohl wieder missfiel und sie dazu bewegte, alle möglichen und unmöglichen Geschichten über die angeblich beste Freundin auszuplaudern. Was genau nun in Ann vorging hat Alex nie herausgefunden… das waren Dinge, über die man nicht sprach. Es ging immer nur um die nächste Party, Freunde, Typen, Beziehung, Sex,… Diese Themen bestimmten auch scheinbar ihr Leben. Und das Aussehen. Um Ann das Wasser reichen zu können, so dachte Alex, müsse sie unbedingt abnehmen. Ihre Augenfarbe konnte sie ja schließlich nicht ändern wie ihre Haarfarbe, doch an ihrem Körper konnte sie arbeiten. Sie kämpfte sich durch sämtliche Diäten, doch weil sich der Erfolg dabei nur viel zu langsam einstellte, wurde auch ihr Essverhalten radikaler. Nur noch bestimmte Nahrungsmittel durfte sie bald zu sich nehmen, wobei sich die Liste stetig verkürzte. In guten Zeiten aß sie oftmals auch einfach gar nichts. Nur dann fühlte sie sich wirklich gut, was vermutlich schlichtweg daran lag, dass der Körper anfängt Endorphine auszuschütten wenn man längere Zeit über nichts mehr gegessen hat. Doch natürlich ließ sich das nicht ewig durchhalten, denn wenn der Körper Nahrung braucht, dann schüttet er nicht nur Endorphine aus, sondern macht Hunger. Verdammt Hunger. Im Grunde entschied sich innerhalb von Sekunden ob der Tag gelaufen war oder nicht. Nämlich immer dann, wenn sie an der großen Halle vorbeilief, wo gedeckt war und wo es so wunderbar duftete und sie in einem Unachtsamen Moment doch einmal schwach wurde. Hatte sie erst einmal etwas gegessen, was nicht in ihrer Rechnung eingeplant gewesen war - zumeist irgendwelche vor Fett und Zucker triefenden Nahrungsmittel - so war alles zu spät, sie fühlte sich schrecklich, stopfte gleich noch mehr in sich hinein. So viel es ging in so kurzer Zeit wie möglich. Bis ihr schlecht wurde. Dann folgte der Gang auf die Toilette als letzte Instanz. Und dann war alles wieder gut. Anschließend kamen immer die Sportexzesse, denn nur dann war sie sich auch wirklich sicher, dass sie mehr Kalorien verbrannte, als sie zu sich genommen hatte. Sehr viel mehr. Sozusagen als Ausgleich dafür, dass sie zuvor schwach geworden war. Manchmal griff sie auch auf Abführmittel zurück und auch sonst fanden sich diverse andere Tabletten in ihren Schubladen. Alex bemerkte zunächst gar nicht, wie sehr sie sich immer mehr in ihre eigene Welt, die sich bald nur noch um Kalorien drehte, zurück zog. Noch nie war sie gut darin gewesen, ihre Gefühle zu teilen, geschweige denn zu verarbeiten. Und das zu Anfang immer nur gelegentliche spiel mit der Rasierklinge wurde bald immer häufiger. So konnte sie den Schmerz und die Gedanken fühlen, die sie so quälten. Konnte sie verarbeiten und langsam loslassen, indem das Blut floss. Natürlich war das nicht wirklich Lösung ihrer Probleme, doch immerhin machte es ihr kurzzeitig Glauben, dem wäre so. Anfänglich versuchte sie noch die Narben und Wunden zu verstecken. Doch mit dem Wandel ihres Schönheitsbildes, sank auch die Hemmschwelle und sie trug wieder Shirts und somit ihr Leiden offen zur Schau. Ihre damalige Freundin interessierte das kaum. Im Grunde waren sie ohnehin nur zusammen, wenn beide wieder einmal unter Drogen standen. Alles schien dann viel einfacher und auch die Leute fanden sich recht schnell. Es war normal, dass sie hin und wieder mit jemandem rum machte, der im Grunde schwul war. Es war normal dass sie von Zeit zu Zeit unkontrolliert zitterte und nicht mehr in der Lage war anständig zu schlafen. Sie bemerkte ebenfalls nicht, dass ihr Bruder zur selben Zeit vielleicht nicht mit exakt den selben, zumindest aber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte. Das lief eine ganze Zeit so weiter, bis Alex Eltern die beiden schließlich in den Sommerferien separat zur Therapeutin schickten. Alex bekam hübsche Happy Pills verschrieben, welche jedoch nur bedingt Wirkung zeigten und führte zwei Mal die Woche ein therapeutisches Gespräch. Alex gab schnell vor, ihren Lebensstil ändern zu wollen… ihr Bruder hingegen war volljährig und ließ sich von den Eltern schlichtweg nichts mehr sagen. Drake war ihr wirklicher Therapeut in dieser Zeit. Mit ihm konnte sie nun offen reden, er verstand wie sie sich fühlte, sie waren zusammen allein. Zudem wusste Alex dass er nicht versuchte ihr Dinge wegzunehmen, die sie brauchte. Sie wollte nicht zunehmen, auf gar keinen Fall. Diese Schlankheit gehörte ihr und sie gehörte zu ihr und ein Verlust dessen wäre ein Verlust ihres Lebensinhaltes und ihres Ideals. Nicht unbedingt ihr Ideal, wie eine Frau auszusehen hatte, aber doch ein Ideal, wie sie selbst als Frau auszusehen hatte. Nämlich so unweiblich wie möglich. Und das konnte sie nur, indem sie schlank war. Um ihre Eltern zufrieden zu stellen jedoch aß sie wieder mehr, ausschließlich gesund, trainierte dafür jedoch auch mehr. Bald schon durfte sie wieder zurück nach Hogwarts und zu Ann hatte sie kaum noch Kontakt, weil Ann schließlich ein schlechter Umgang für sie sei… aber tatsächlich hat Alex Ann ohnehin nie wirklich vermisst…

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BeitragThema: Re: Alex Candis   Do Aug 01, 2013 4:06 am

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BeitragThema: Re: Alex Candis   Fr Aug 02, 2013 1:59 am

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